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World Vision baut neue Deutschlandzentrale am Zollstock

Das internationale christliche Kinderhilfswerk World Vision hat am 11. April 2011 ihren Baubeginn am Zollstock gefeiert. Einige Schüler der RIMS durften diese Feierlichkeit begleiten und haben im Vorfeld ein Bannerbild für die Baustelle gestaltet. Die Flaggen stehen für einige Länder, in denen World Vision aktiv ist. Die Unternehmensfarbe Orange steht für die fleißigen Helfer. Darüber hinaus haben sich die Kinder intensiv mit dem Kinderhilfswerk auseinandergesetzt und Karten mit guten Wünschen geschrieben. Diese haben sie während der Veranstaltung mit einer Luftballon-Traube fliegen lassen. Einige Bilder der Grundsteinlegung finden Sie in unserer Bildergalerie. Zeitnah werden die Schüler eine Klassenpatenschaft übernehmen. Weitere gemeinsame Aktionen sind bereits in Planung.

World Vision ist heute das größte private Kinderhilfswerk. Es wurde 1950 von dem amerikanischen Journalisten Bob Pierce gegründet. In 96 Ländern leistet World Vision nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und Lobbyarbeit. Die Projekte werden überwiegend mit einheimischen Mitarbeitern der nationalen Büros durchgeführt. Etwa 160.000 Menschen unterstützen mit ihren Patenschaften die Arbeit von World Vision Deutschland. Die Hilfsorganisation trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und wurde im vergangenen Jahr erneut mit einem Transparenzpreis der Wirtschaftsprüfer Pricewaterhouse Coopers ausgezeichnet.

Die Mitarbeiter von World Vision Deutschland werden demnächst erstmals in der 30-jährigen Geschichte des Hilfswerks in einem eigenen Gebäude arbeiten. "Für die Entscheidung zum Neubau waren vor allem wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend", berichtet Christoph Hilligen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei World Vision Deutschland. "Schon im ersten Jahr wird die monatliche Belastung unter den jetzigen Mietkosten liegen." Zudem soll moderne Bautechnik den Energieverbrauch reduzieren. Das senkt die Nebenkosten und schont die Umwelt. "Auf diese Weise kann World Vision noch effizienter seinem Auftrag nachkommen: Kindern in aller Welt eine bessere Zukunft ermöglichen", betont Christoph Hilligen. Der Umzug in das Gebäude, das nur wenige hundert Meter entfernt von den jetzigen Büroräumen in Friedrichsdorf entsteht, ist für Anfang des kommenden Jahres geplant.